Google: allergische Reaktionen auf Suchmaschinenoptimierung

 

 

Suchmaschinenoptimierung: 

Auf dieses Problem haben sich viele Firmen spezialisiert und versuchen den Google Algorithmus zu umgehen.  Man spricht von einer Suchmaschinenoptimierung. Dadurch sind auch neue Berufe entstanden. Die Betreiber der Suchmaschinen müssen  ständig etwas neues entwickeln, damit SEO Firmen es nicht so leicht haben die Seiten besser  platzieren zu können. Daran, dass der Algorithmus ständig geändert wird, sind nicht nur die Agenturen Schuld, sondern auch die Suchmaschinen-Spammer. Die durch spezielle Software und illegalen Methoden ihre Webseiten unter allen möglichen Begriffen gut platzieren, auch wenn die Seite mit dem Suchwort nichts zu tun hat.

Sie suchen zum Beispiel nach Schmuck und besuchen eine Seite, die in der Suchmaschine gezeigt wurde.  Wenn Sie den Link besuchen, werden Sie auf eine weitere Seite weitergeleitet, die etwas mit Autos zu tun hat. Das interessiert sie aber nicht, so wurden früher alle erste Ergebnisseiten manipuliert. Damit hatte der User wenig Chancen eine gute Seite zu finden, die er wirklich braucht.  Damit so etwas nicht noch mal passiert, musste der Größte Suchmaschinenbetreiber sich etwas einfallen lassen. Nun sind auch der sogenannte "Google Filter" entstanden.  Damit haben jetzt auch die Otto-Normal- Verbraucher zu kämpfen. 


Die Größte Suchmaschine ist jetzt wie ein kleines Kind, dass auf alles mögliche empfindlich reagiert.       
Allergische Reaktionen sind schnell zu spüren.

Das sind die möglichen allergischen Reaktionen von Google:


Google Sandbox :

In die Google  Sandbox geraten meistens die neuen Webseiten. Es ist nicht genau bekannt, aber man hört, dass Google, diesen Filter bei stark umkämpften Schlüsselwörtern einsetzt.   Die Seiten bleiben zwischen  5 und 10 Monaten in der Sandbox.

 

Google Bombing:

 Dieser Filter wird, dann angewendet, wenn eine Webseite viel zu viele Links in einer sehr kurzen Zeit unter demselben Linktext erreicht hat.  Dies ist eine der ehemaligen Suchmaschinen Spammethoden.

Google Bowling:

Das ist mehr eine Methode der Black hat SEO’s die Konkurrenzseiten aus dem Index von Google zu schmeißen. Wenn Sie glauben, dass Sie ein Opfer von Google Bowling geworden sind, einfach nachforschen und den Antrag auf Wiederaufnahme stellen.
 

Google Duplicate Content Filter:

Wie man gemerkt hat, versuchen viele Artikelverzeichnis-Betreiber einen exklusiven Text für ihre Seiten zu bekommen. Es hat damit etwas zu tun, dass Google keine gleichen Inhalte auf verschiedenen Seiten mag. Die Folge eines Duplikates ist eine schlechte Platzierung in Google.  Google versucht somit  den Index sauber zu halten.   Wenn eine Software in den Einsatz kommt und die Seite automatisch in allen möglichen Seiten registriert, so bekommt sie einen schnellen Linkaufbau und die Seiten haben überall den gleichen Text. Dies ist nur ein Spam-Schutz vom Betreiber.  Wenn Sie  überall den gleichen Text eingereicht haben, hat das für Sie einen indirekten Einfluss auf ihre Webseite. Denn viele Webseiten vererben den PageRank.  Durch einen DC kann der PageRank fallen und somit  vererbt auch ihr Link den neuen PageRank. Außerdem bekommen sie immer den gleichen Link aus gleichen Inhalten. Das kann auch zum Nachdenken bringen.  
Wie stellt Google fest, wo das Original ist? Es ist nicht genau bekannt, aber man nimmt an, dass es auch nach der Gewichtung der Seite vorgegangen wird. Ein Beispiel: Sie haben einen Text auf ihre  Webseite  hochgeladen. Diese Information ist auch wichtig für andere Leser, denkt sich die Berliner Morgenpost und bildet ihren Text auf eigener Seite ab, natürlich als Ausschnitt von ihrer Webseite.  Nun wird der Google Duplicate Content Filter aktiv. Dieser muss feststellen, wo das Original ist. Welche Seite ist wichtiger für Google? Natürlich die von Morgenpost, da es eine Nachrichten Seite ist und auch einen hohen Stellenwert hat. Mit Copyscape können Seiten verfolgt werden, die den gleichen Inhalt bzw. ihren Inhalt benutzen.

Google Supplemental Results:

 

Google TrustRank:

Ein Nachfolger von PageRank ist der sogenannte TrustRank.
Wie wir alle wissen, bewertet Google die Seiten nach PageRank. Beim PageRank bewertet die Suchmaschine die Seiten nach Linkpopularität und Linkqualität der eingehenden Links. Somit steigt je nach Qualität der Links auch ihr PageRank. Nun wurde eine neue Methode entwickelt die Seiten auch nach Vertrauenswürdigkeit zu beurteilen.
Wie ist es möglich? Schlechte Nachbarschaft zum Beispiel. Google Filter wird auch aktiv, wenn die Seite auch Backlinks von anderen Seiten hat, die bei der Suchmaschine im Filter sitzen oder sogar gebannt sind. Dieser Verdacht wird sogar gestärkt, wenn ihre Webseite auf die schlechte Seite linkt.
Es werden alle möglichen Statistiken gezählt und ausgewertet, wieviele Besucher Sie  haben, wie lange die User auf der Seite sind. Auf welche Seiten bekommen Sie gute Backlinks außer auf die Startseite. Wie alt ist die Domain. Sind Ihre Inhalte sauber (kein DC) .  Alles mögliche kommt in Betracht.
 

Links.htm:

Der neue Filter wird aktiv, wenn Google einen Verdacht auf Linktausch oder gekaufte Links hat. Natürlich ist es leicht Linktauschpartner Seiten zu finden.  Die meisten legen eine neue Seite für Linktauschpartner an und nennen diese links.htm, linktausch u.s.w. . Wenn die Seiten keine Linktauschpartner haben und nur eine Anfrage für Linktausch  stellen, kann solch eine Seite schon in den Filter geraten.
 

Page Load Time Filter:

Die Seite sollte innerhalb von 20 sec. zu laden sein, ansonsten wird auch dieser Filter aktiv. Das merkt man dann bei der Platzierung in Suchmaschinen.
Optimieren Sie ihre Texte, wenn es zu viele Bilder auf einer Seite gibt, können diese auf die neuen Seiten verteilt werden.

 

Das ist echt hart für eine Seite gute Platzierung zu erreichen, wenn die Richtlinien der Suchmaschinen nicht eingehalten werden und eine Suchmaschinenoptimierung übertrieben wird, spricht man von Over Optimization Filter.  Suchmaschinenoptimierung ist keine Arbeit in 5 Minuten. Das ist eine langfristige und zeitaufwendige Tätigkeit.
Lieber langsam  die besten Plätze erobern, aber dafür sehr lange dort bleiben.

 
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