Marketing Investitionen im Aufwind

Die „The Data-Driven Marketing Survey 2013 Europe“ Studie von Teradata eCircle ist erschienen. Die Studie befasst sich mit den Marketingentscheidungen großer Unternehmen und Firmen. Insgesamt wurden 1.100 Marketingexperten aus 19 Ländern befragt, die alle in unterschiedlichen Branchen tätig sind, darunter etwa:

  • Information, Telekommunikation, IT
  • Einzelhandel
  • Fertigung
  • Finanzen, Versicherungen, Real Estate
  • Services (Bildung & Consulting)
  • Tourismus, Transportwesen
  • Sonstige
  • Verlagswesen
  • Automobilindustrie

 

Befragt wurden Marketing-Experten in fast allen europäischen Ländern, wobei die meisten (42 %) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen.

Vermehrte Investitionen in Online-Kanäle

Insbesondere in die Online-Kanäle wollen die Marketingexperten vermehrt investieren. So sollen speziell drei Kategorien bevorzugt genutzt werden:

  • Social Media Ausbau (78,9 %)
  • Mobile Marketing Ausbau (78,6 %)
  • Online Advertising (69,6 %)

 

In das Online Advertising wollen die Marketingexperten sogar zusätzlich investieren. Weitere Marketing-Maßnahmen, die geplant sind, betreffen ebenfalls vielfach die Online-Kanäle. In einer Auflistung landet das Call-Center als Offline-Marketing-Kanal erst auf Platz 8. Alle vorhergehenden Plätze sind auf reine Online-Marketing-Kanäle begrenzt.

Herausforderungen wurden festgestellt

Allerdings wurden im Rahmen der Umfrage auch zahlreiche Herausforderungen aufgedeckt. 27 Prozent der Befragten gaben an, dass sie einen starken Druck verspürten, sich auf die kurzfristigen Marketingziele zu konzentrieren. 23 Prozent sahen es als sehr schwierig an, den Return on Investment (ROI) der Aktivitäten korrekt zu messen. Und immerhin 18 Prozent sehen ein Problem in der administrativen Arbeitsbelastung.

Trotzdem ist man sich weitgehend einig, dass die erhobenen Daten künftig besser genutzt werden sollen und diese als Erfolgskriterium anzusehen sind. Die Marketingexperten, die schon heute in Datenanalysen investieren, sind sehr zufrieden. In der Gruppe der Experten, die nicht in solche investieren, ist es hingegen nur die Hälfte, die zufrieden sind. Jedoch gibt es auch einen Großteil der Befragten (zwei Drittel) die beklagen, dass es nur wenige geeignete Metriken gibt.

Kampagnen-Management-Systeme

Kampagnen-Management-Systeme werden immer dann wichtig, wenn man über mehrere Kanäle mit den Zielgruppen kommuniziert. Lediglich ein Drittel der Marketer, die über mehrere Kanäle kommunizieren, nutzt solche Systeme. Das Marketing Ressource Management Tool wird nur von 17 Prozent der Befragten genutzt und lediglich jeder zehnte Experte nutzt beide Systeme.

Conversion Optimierung im Online Shop

Jeder Händler stellt sich die Frage, wie der Umsatz erhöht werden kann. Es gibt einige Faktoren, die wirklich helfen können, den Umsatz zu erhöhen.

Der erste Eindruck zählt

Ob man es glaubt oder nicht, genau in den ersten Sekunden wird entschieden, ob man im Shop bleibt und sich die Produkte weiter anschaut oder doch einfach mal weiterklickt und den Shop verlässt.

Möchte man mit seinem Shop eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, so ist es auch wichtig, ein zielgruppen-orientiertes Design zu erstellen, um den Kunden zu verdeutlichen, dass sie sich auf der richtigen Seite befinden. Überzeugen Sie Ihren Kunden mit dem auf ihn abgestimmten Design!

Benutzerfreundlicher Shop

Entscheidet sich der potenzielle Käufer, im Shop zu bleiben, so ist es wichtig, einen benutzerfreundlichen Online Shop zu betreiben, damit der Besucher so schnell wie möglich zu seinem Produkt findet. Eine intuitive Benutzerführung ist von Vorteil, so muss der Kunde sich keine Gedanken machen, wie er sein Produkt bestellen kann. Der Weg zum Warenkorb und Kauf muss so einfach wie möglich gestaltet werden, damit keine Zeit verschwendet wird. Der Mensch hat es schließlich immer eilig und keine Zeit, etwas im Shop lange zu suchen. Usability ist deshalb das A und O bei einem Online Shop. Es gibt auch mit dieser immer noch genug Gründe, warum ein Kunde den Kauf abbrechen kann.

Das Kaufverhalten kann durch die Benutzerfreundlichkeit des Online Shops enorm beeinflusst werden. Leichter Zugang zu Informationen, eine übersichtliche Produktsuche und schnelle Bestellabwicklung sparen Zeit und erleichtern die Kaufentscheidung. Insbesondere Onlinehändler in einem sehr umkämpften Bereich sollten deshalb großen Wert auf die Usability legen, um den potenziellen Käufer tatsächlich zum Kauf anzuregen.

Gute Produktbeschreibung überzeugt den Käufer

Es gibt Besucher, die gezielt nach einem Produkt suchen oder sich einfach informieren möchten. Haben Sie Produkte im Shop, die der Kunde kennt und genau weiß, dass er diese Ware woanders nicht günstiger bekommt, so kann er sich für den Kauf entscheiden. Unentschlossene Kunden suchen nach Informationen und wissen noch nicht, ob genau dieses Produkt das Richtige ist. Hier kann ich nur sagen „Content is King“. Vermeiden Sie direkte Herstellerbeschreibungstexte, die schon jeder in seinem Shop nutzt. Versuchen Sie eine exklusive Beschreibung zu erstellen. Genaue Beschreibungen des Produktes minimieren die Rücksendequote und schließen Verwechslungen aus.

Gute Produktbilder als Kaufanreiz

Ein guter Kaufanreiz ist das Produktbild. Wer sehr kleine oder unprofessionelle Produktbilder nutzt, hat schon einen Teil der Kunden verloren. Viele Frauen entscheiden mehr nach Gefühl und Design. Passt das Bild nicht, so ist diese Dame weg. Sie wird sich für einen Shop entscheiden, der optisch ansprechend und benutzerfreundlich ist und gute Bilder darstellt. Natürlich gilt das nicht nur für Frauen, sondern auch für alle anderen. Wer möchte ein Produkt kaufen, von dem er kaum etwas sehen kann oder wo die Abbildung komplett verzerrt ist? Ein Produktbild vermittelt die Information und das Produkt und kann zum Kauf anregen. Je schmackhafter man das dem potenziellen Käufer präsentiert, desto eher wird die Kaufentscheidung getroffen. So kann das Bild auch über den Verkauf entscheiden. Ein gut ausgerichtetes Corporate Design zwischen Shop und Produktbildern kann den Kaufanreiz verstärken.
Viele Hersteller bieten eigene Produktbilder an, die sehr hochwertig und professionell gemacht sind. Auch die Hersteller haben es verstanden, dass das Produktbild über den Verkauf entscheiden kann und bieten eigene Bilder den Onlinehändlern an.

Produktbewertung als Entscheidungsfaktor

Warum sollte man ein Produkt kaufen, von dem viele nicht überzeugt sind oder welches viele als negativ bewertet haben? Eine Produktbewertung kann zum Kauf anregen oder die Entscheidung abnehmen. Die Beurteilungen des Produkts von anderen Käufern helfen, eine Entscheidung zu treffen. Des Weiteren helfen eigene Kunden schlechte Waren auszusortieren, indem sich der Händler auf die Meinung der Kunden einstellt. Auf schlecht bewertete Produkte könnte man ruhig verzichten, denn diese erhöhen nur die Stornoquote.

Transparente Versandkosten und kurze Lieferzeiten

Mit den Versandkosten sollte man es nicht übertreiben und der Kunde muss auch schon im Vorfeld die Versandkosten kennen. Nichts ist schlimmer, als wenn der Käufer am Ende der Bestellung über seine Versandkosten informiert wird. Sind die Versandkosten zu hoch, springen viele Käufer ab und verlassen die Seite.
Viele Spontankäufer sind meistens nicht an langen Lieferzeiten interessiert. Die Lieferzeit kann auch über den Kauf des Produktes entscheiden. Viele kaufen Artikel als Geschenk und nichts ist schlimmer, als wenn das Geschenk nicht rechtzeitig geliefert werden kann. Geben Sie deshalb realistische Lieferzeiten an. In den Fällen, wo 1-3 Tage Lieferzeit angegeben wird und erst in 7 Tagen geliefert werden kann, ist es fast garantiert, dass der Käufer vom Kauf zurücktreten wird.
Konzentrieren Sie sich nicht nur auf den Verkauf, auch die Stornoquote und Rückgabe können und sollen verringert werden.

Vertrauen und Sicherheit

Vertrauen ist einer der wichtigsten Faktoren, die für einen Abbruch des Kaufs stehen. Der Käufer möchte die Sicherheit haben, dass er nicht betrogen wird, dass seine Daten bei der Bestellung sicher an den Betreiber übertragen werden. Für mehr Vertrauen sorgen bestimmte Gütesiegel und Zertifikate. Auch wo und wie die persönlichen Daten eingesetzt werden, kann bei der Kaufentscheidung den Ausschlag geben. Im oberen Bereich des Shops neben dem Menü oder neben dem Warenkorb kann es nützlich sein, solche vertrauenswürdigen Gütesiegel und Zertifikate zu platzieren. So vermeiden Sie, dass wichtige Details übersehen werden.

Kommunikation

Service ist für viele Käufer sehr wichtig, denn es gibt Situationen, wo der potenzielle Kunde sich fast zu einem Kauf entschieden hat und ihm nur noch die Sicherheit fehlt. Ein Anruf reicht, um sich zu überzeugen, ob das Produkt tatsächlich noch lieferbar ist oder das Produkt innerhalb von 2 Tagen geliefert werden kann. Eine Kommunikation über Soziale Netze kann für Vertrauen und Kundenbindung sorgen.

Antworten Sie rechtzeitig auf Emails und Beschwerden (max. 24 Stunden). Nur ein zufriedener Kunde wird wieder kommen. Zufriedene Kunden beschweren sich nicht in den Foren .

Kostenwettbewerb – Der Preis ist heiß

Der Preis ist immer ein Verkaufsargument in einem Online Shop. Viele Faktoren entscheiden über eine erfolgreiche Bestellung. Jedoch ist es in den meisten Fällen der Preis, der die entscheidende Rolle spielt. Deshalb dürfen der Preis und die Versandkosten nie aus den Augen verloren werden.

Innovationswettbewerb

Lassen Sie sich immer etwas einfallen, wie Sie neue Käufer gewinnen können und wie Sie alte Käufer binden können. Erfreuen Sie Ihre Kunden mit Rabatten, Gutscheinen und Gewinnspielen. Sie müssen Ihre Konkurrenz kennen und versuchen, besser zu sein als die Konkurrenz.

Social Media wird laut BVDW-Studie für Unternehmen wichtiger

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., auch bekannt als BVDW, hat Anfang diesen Jahres eine Studie rund um die Nutzung von Social Media Maßnahmen in deutschen Betrieben gestartet. Befragt wurden insgesamt 185 Unternehmen, die unterschiedlichen Branchen angehörten. Darunter waren die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, sowie die Medien und Verlage, Banken und Finanzdienstleister, IT und Telekommunikationsunternehmen, sowie Chemie-, Pharma- und Medizinkonzerne und Unternehmen der Gesundheitsbranche.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., auch bekannt als BVDW, hat Anfang diesen Jahres eine Studie rund um die Nutzung von Social Media Maßnahmen in deutschen Betrieben gestartet. Befragt wurden insgesamt 185 Unternehmen, die unterschiedlichen Branchen angehörten. Darunter waren die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, sowie die Medien und Verlage, Banken und Finanzdienstleister, IT und Telekommunikationsunternehmen, sowie Chemie-, Pharma- und Medizinkonzerne und Unternehmen der Gesundheitsbranche.

Die Ergebnisse der BVDW-Studie zeigen deutlich, dass Social Media für Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Unter anderem stellte sich heraus, dass mehr als drei Viertel aller Unternehmen mit einem Ansteigen der Budgets für Social Media Maßnahmen rechnen und der größte Teil der befragten Unternehmen auf Profile in sozialen Netzwerken setzt.

<h3>Marken werden mit Social Media bekannter</h3>

Insbesondere wenn es um die Bekanntmachung der Marken und Produkte eines Unternehmens geht, sowie den Imageaufbau, ist Social Media der Studie zufolge bereits heute von größter Bedeutung. So gaben fast 72 Prozent der befragten Unternehmen an, dass Social Media im Geschäftsalltag eine sehr große Rolle spielt. Über 74 Prozent gaben an, dass sie sich vor einem Jahr noch deutlich weniger mit der Thematik beschäftigt hätten, als es heute der Fall sei. Knapp 85 Prozent der befragten Unternehmen gingen sogar davon aus, dass die Bedeutung von Social Media Maßnahmen in den kommenden zwölf Monaten noch zunehmen werde.

Die beliebtesten Social Media Maßnahmen

Der BVDW-Studie zufolge sind mehr als 80 Prozent der Unternehmen mit einem eigenen Profil in sozialen Netzwerken vertreten. Gute 62 Prozent entschieden sich im Bereich Social Media für Twitter und Microblogs, um mit den Kunden im Gespräch zu bleiben.

Bei der Frage nach weiteren Social Media Maßnahmen waren allerdings nur noch wenige Unternehmen vertreten:

  • nur 40,4 Prozent der befragten Unternehmen haben einen eigenen Channel auf Videoportalen
  • ein eigener Blog wird nur von 38,2 Prozent betrieben
  • virales Marketing, virale Gewinnspiele und Mobile Apps sind lediglich für 28,7 Prozent interessant

Dennoch zeigt die BVDW-Studie deutlich, dass fast drei Viertel der Unternehmen eigene Social Media Maßnahmen im Alltag betreiben und diese auch als durchaus erfolgreich ansehen. So gaben mehr als 83 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sich die bisherigen Social Media Maßnahmen für sie nicht negativ geäußert hätten. Immerhin 61,1 Prozent sind der Meinung, dass die Maßnahmen schon erste Erfolge gebracht hätten.

Budgets werden steigen

Bei der Frage, wie sich die Budgets für Social Media Maßnahmen in Unternehmen künftig entwickeln werden, sind sich die befragten Unternehmen ebenfalls größtenteils einig. So gingen 77,7 Prozent davon aus, dass die Budgets steigen werden. Davon erwarteten 61,2 Prozent eine mäßige Steigerung der Budgets, fast 16 Prozent sogar einen starken Anstieg der Investitionen in Social Media. Nur 3,3 Prozent gingen von sinkenden und 19 Prozent von etwa gleich bleibenden Budgets aus.